Tausend neue Lebenswelten
Es war einmal, vor langer Zeit, in einem weit, weit entfernten System ein Held, Ego, der auszog, die doppelte Kontingenz zu besiegen. Begleitet von seinen treuen Helfern Sinnadäquanz und Kausaladäquanz machte er sich auf den weiten Weg zum düsteren Schloss, in dem das zweiköpfige Biest der Kontingenz seine Schreckensherrschaft in einer Welt voller Komplexität ausübte.
Auf dem weiten, beschwerlichen Weg musste Ego die vier Systeme des Handlungssystems durchqueren. Hierbei war strengste Anpassung, Zielerreichung, Integration und latente Strukturerhaltung von Nöten. Nur wenn er sein Handeln ganz auf die lebenswichtige Rationalität ausrichten konnte und somit sein ökonomisch kalkuliertes Handeln so rational wie möglich wurde, könnte er die Fallen der Systeme überleben. Zu allem Übel waren zusätzlich ständige Patroullien unterwegs um die Bedingungs-Steuerungs-Hierarchie zu schützen. Selbst ein rationaler Diskurs mit den Wachen würde ihn hier nichtmehr weiterbringen. Ego war ratlos. Wie sollte er diese Hürden nur schaffen? Arbeitsteilung mit Sinn- und Kausaladäquanz kam nicht in Frage, denn diese fast magischen Helfer waren nur wenig an der Werturteilsfreiheit der Sozialwissenschaften interessiert.
Und dann passierte es - Ego hatte sich gerade an Alter vorbeigeschlichen und mehreren Steuerungshierarchien ausgewichen, da sah er sie - ein Idealtyp von utopischer Natur. Als er sich ihr nähern wollte, spawnte Max Weber neben ihm. "Werturteilsfreiheit, biatch!".
Und alles verschwand in einem Logikwölkchen.

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