Internet killed the video star
Die Kunstform "Musikvideo" ist tot.
Zuviel Einheitsbrei, zuviel abgedrehte Handlungen mit Pseudosinn und -anspruch in drei Minuten gepresst. Da gabs auch einen sehr interessanten Artikel in der Intro vom Februar, den ich leider nicht im Netz gefunden habe. Also holt sie euch beim nächsten Plattenladen, kostet auch nix.
Ich schaue mittlerweile lieber Livevideos, wenn überhaupt noch.
Und hier eines der wenigen Musikvideos, das mit in den letzten Monaten beeindrucken konnte:
[Cold War Kids - Hang me up to dry] (Link, da Einbetten deaktiviert.)
Warum? Weil es einen ganz anderen Weg geht und wie ein Trailer aufgezogen ist. Und kein Trailer will einem die komplette Handlung eines Films vermitteln, deswegen hat dieses Musikvideo auch keinen Anspruch auf vollständigkeit der Handlung und ähnliches. Super.
Ach ja, korrigiert mich wenn ihr denkt dass das Musikvideo noch lebt.

3 Senfgeber.:
Naja, n paar mehr Videos gibts schon die auf jeden Fall beeindruckt haben.
Jack Johnson - Upside Down
http://youtube.com/watch?v=pNlmn7vbXBQ
oder
Das Barack Obama Video, zählt zwar nur halb, war aber mal was anderes.
http://youtube.com/watch?v=jjXyqcx-mYY
oder
Jurassic 5 - Work it out
http://youtube.com/watch?v=jjXyqcx-mYY
Bitte schön, die sind mir in den ersten Minuten eingefallen. Aber ein Musikvidweo sollte entweder den Track unterstützen (Story und so) oder die passende Stimmung erzeugen.
Peace
okay, mad props für das barack obama video, das hat was - nämlich scarlett johannson.
was mich halt immer wieder stört ist, dass anscheinend viele musikvideos innerhalb von 3 minuten ihren eigenen mikrokosmos hinstellen und dabei den anspruch haben, kunst zu erzeugen. obwohl es meistens nur zusammenhangsloser müll ist.
Ja, das stimmt allerdings.
Aber dieses Möchtegern-Intelligent-Kunst trifft man leider immer öfter und nicht nur bei Musikvideos.
Aber die Popkultur ist sowieso Müll verseucht, das gute Zeug muss man suchen...
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