Der digitale Hut.
Nach einiger Zeit wieder einige Bytes an Lebenszeichen von mir. Nach viel Stress liegt meine Facharbeit, die in stundenlanger Arbeit und akribischer Hingabe vom rohen Informationsbrocken zu einem wahren Wissensdiamanten geschliffen wurde, nun irgendwo in den Untiefen der Schulbürokratie und wartet darauf, korrigiert zu werden. Die zunehmende Arbeit für unter anderem die Facharbeit hielt mich davon ab, hier zu schreiben. Oder war es die Ideenlosigkeit? Oder war der wahre Grund, dass ich nichts zu sagen habe?
Nach einiger Zeit wurde das Maß an Abstoßung bezüglich einer großen Community-Website so groß, dass ich meinen digitalen Hut zog und mich aus den Untiefen dieses schlecht programmierten Datensumpfes zurückzog. In Zukunft dann hoffentlich mehr Gedanken in diesem Blog oder auf meiner Website.
Anbei nicht wie vielleicht erwartet ein Haufen ungeordnete Gedanken und Empfindungen, sondern ein paar Empfehlungen.
Zum Ersten: Somewhere along the highway von Cult of Luna.
Als Promo bekommen, begeistert gewesen. Sobald ich wieder genug Geld habe, wird diese Doppelvinylplatte ganz sicher ihren Weg in meine Sammlung finden.
(Review hier.)
Zum Zweiten: Babel. Gerade erst in den Bayreuther Kinos angelaufen, zeigt der Film eine Geschichte von Schmerz und Leid, Verwicklungen und Wirrungen, Verzweiflung und Rettung. Mit unter anderem Cate Blanchett und Brad Pitt. In vier verschiedenen Sprachen spielt der Film auch an vier verschiedenen Orten (zweimal Marokko, Japan und der Grenze der USA und Mexico). Keine Kontinuität von Zeit und Raum. Und irgendwie richtig mitreißend.
Zum Dritten: Elektro-Indie-Dance-Rock. Wunderbare Musik. Hört mehr Test Icicles. Oder Death From Above 1979.
Piove sulla strada, pioggia nuda pioggia che uccide l'ultimo giorno di viaggio.
Voglio addormentarmi e non sentirti.
Dire che il tempo ha avuto la meglio su tutto.
Nomi senza casa, senza meta, mezzi senza fine...
Chiudere l'inverno per sporcarmi fino in fondo al cuore, lungo ogni sentiero degno di essere solcato.
Cedere alle onde del destino, ora in piena, mentre il sole in cielo inciampa su se stesso.
Hai scritto sul mio corpo che non è la fine
(La Quiete - La fine non è la fine)
