Eines weiß ich ganz genau,
beim Fahren steh ich gern im Stau.
Oder eher nicht. Dank Fahrt durch die halbe Republik an diesem Wochenende und StauStauStau von beträchtlichem Ausmaß, dazu noch im Tunnel, kam ich nicht umhin in Momenten purer Langeweile mir zu überlegen wie man im Stau am schnellsten voran kommt.
Prinzipiell war ich immer der Überzeugung, dass man am besten fährt wenn man immer auf der gleichen Spur bleibt, da sobald man auf der fahrenden Spur ist, diese auf wundersame Weise stehen bleibt und die Autos der alten Spur scheinbar höhnisch lachend an einem vorbei ziehen.
Trivialmathematisch gesehen (d.h. so wie ich das, mit dem Schlauchboot des Mathe-LKs geschützt ich das im Ozean der Mathematik sehe) könnte man die Geschwindigkeit auf den drei verschiedenen Fahrspuren natürlich auch als drei verschiedene, abschnittsweise definierte Funktionen ansehen. v zum Zeitpunkt t also. Wobei 0 <= v <= ... 50. Oder so. Wenn man schneller als 50km/h fährt würde ich das jedenfalls nichtmehr als Stau bezeichnen.
Mit dieser Funktion hat also jedes Auto auf der Fahrspur zum Zeitpunkt t die Geschwindigkeit v (bzw so gesehen bewegt sich die Schlange auf der Spur mit der Geschwindigkeit v voran).
Wenn man nun den Verlauf des Staus beobachtet und die Geschwindigkeiten in einen Zeit/Geschwindigkeit-Graph einträgt, erhält man drei separate Kurven (mehr oder weniger kurvig).
Um sich nun schnellstmöglichst durch den Stau zu wühlen, muss man theoretisch einfach nur immer auf der schnellsten Spur fahren. D.h. sobald der Graph der Spur, auf der man sich gerade befindet, nehmen wir einmal an, es ist die schnellste Spur, einen der anderen schneidet, muss man wechseln. Und schon nimmt man das Maximum an Geschwindigkeit mit.
Bleiben nur noch zwei Probleme übrig. Zum einen kann man diesen Verlaufsgraphen der Geschwindigkeit im Stau nur _nach_ dem Stau aufzeichnen. Und zum anderen müsste man noch die Möglichkeit finden sich möglichst schnell auf eine andere Fahrspur zu drängeln, was sich auch als äußerst schwer herausstellen dürfte.
Ach übrigens, Studium macht Spaß. Irgendwann kann ich vielleicht auch wie Arne mal anfangen über Studieninhalte zu bloggen, momentan wäre das aber wohl noch zu viel gefährliches Halbwissen. Deswegen... später. Habe einiges zu tun in Sachen lesen und sozialem Leben. Zwischendurch habe ich dann ständig Ideen, was man noch alles posten könnte in diesem Blog. Nur meistens fehlt dann nach einer Weile doch die Motivation dazu. Mal sehn ob ich einen Motivator finde...

2 Senfgeber.:
Ich hätte Bock zu erfahren, was man so als Soziologiestudent macht.
Man muss ja nicht gleich seine eigene durchgestylte Theorie posten, sondern eine gute soziologische (oder sonstige) Frage.
hm vielleicht poste ich die tage mal was ich so für kurse/vorlesungen hab und um was es da so geht....
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